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Burgenländisch-kroatisches Zentrum: Jahresbericht 1999 mit Besucherrekord

Von: News-Service (eigener Bericht)
Datum: 15.05.00
Uhrzeit: 07:43:05
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News

Burgenländisch-kroatisches Zentrum: Jahresbericht 1999 mit Besucherrekord

Ziele des Zentrums: „Informieren, Vorurteile und Ängste abbauen, integrieren, kulturelle und gesellschaftspolitische Akzente setzen“ und „Brücke zwischen der Stadt und dem (Burgen-) Land“

Das Kuratorium des Burgenländisch-kroatischen Zentrums präsentierte gestern abend in Wien den Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 1999.

Im Bericht wird ein neuer Besucherrekord mit 7.000 Gästen bei 93 Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge, Kleinkunst und Kabarett, Theatervorstellungen, Diskussionen, Folklore, Konzerte und Lesungen) vermerkt. Darüber hinaus haben 10 Organisationen und Kulturgeruppen im Burgenländisch-kroatischen Zentrum ihren Vereinssitz oder das Zentrum ihrer regelmäßigen Tätigkeiten. 47 verschiedene Organisationen bedienten sich im Jahr 1999 der Infrastruktur des Burgenländisch-kroatischen Zentrums bzw. waren an der Organisation von Veranstaltungen beteiligt.

Wie der Vorsitzende Dr. Stefan Roth anläßlich der Präsentation des Berichtes erklärte, „wird es uns auch in Zukunft unser vorrangiges Bestreben sein, die vielfältigen Aktivitäten und kulturellen Veranstaltungen in enger Kooperation mit verschiedenen nationalen und internationalen Institutionen auszubauen. Obwohl das Spektrum unserer Veranstaltungen sehr breit ist, verfolgen wir doch immer die gleichen Ziele: Informieren, Vorurteile und Ängste abbauen, integrieren, kulturelle und gesellschaftspolitische Akzente setzen.“

Dr. Roth betonte: „In einer vernetzten Gesellschaft liegt die Chance für das Überleben der Burgenländischen Kroaten nicht in einer romantisch-verklärten Abkapselung, sondern in ständiger Zusammenarbeit mit anderen Volksgruppen und der Mehrheitsbevölkerung“.

Zur Struktur des Burgenländisch-kroatischen Zentrums:

Das Burgenländisch-kroatische Zentrum (Gradišćansko-hrvatski Centar, CGH) wurde 1994 von den Vereinen „Kroatischer Akademikerklub“ und „Burgenländisch-Kroatische Kulturverein in Wien“ gegründet. Hauptziel war es, Burgenlandkroaten und andere Volksgruppen, aber auch die Mehrheitsbevölkerung vermehrt in die Aktivitäten einzubinden. Geleitet wird das Zentrum von einem neunköpfigen Kuratorium.

Viele Kroaten verbinden mit dem Zentrum inzwischen einen Ort der Begegnung und ein Stück Heimat im Dickicht der Großstadt. Als Brücke zwischen der Stadt und dem (Burgen-) Land beugt es der Entwurzelung der Menschen vor und gibt ihnen die Möglichkeit, Traditionen zu pflegen und neue befruchtende Strömungen aufzunehmen.

Seit Anfang 2000 wurde das Angebot durch einen dreisprachigen Auftritt im World Wide Web (www.HrvatskiCentar.at) erweitert. Das Burgenländisch-kroatische Zentrum bietet umfassende Informationen über die Burgenlandkroaten und über laufende kulturelle, gesellschaftliche und bildungspolitische Aktivitäten im Zentrum an. Ein eigenes „News-Service“ bringt im Internet täglich aktualisierte Informationen zu Minderheiten- und Menschenrechtsthemen. Diskussionsforen laden zur Interaktion ein und fördern die Bildung von globalen Gemeinschaften.

http://www.HrvatskiCentar.at; cgh@hrvatskicentar.at


Stand: 15. Mai 2000