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Weltkongress der Internationalen Romani Union in Tschechien

Von: Der Standard/eigener Bericht
Datum: 26.07.00
Uhrzeit: 10:13:20
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News

Die Entschädigung für Roma-Opfer des Holocaust und die Migration der Roma auf dem europäischen Kontinent sind die wichtigsten Themen des am Dienstag eröffneten Fünften Weltkongresses der Internationalen Romani Union (IRU). 250 Delegierte aus mehr als 30 Staaten werden sich vier Tage lang außerdem mit der Lage der Roma im Kosovo, der Standardisierung der Roma-Sprache Romanes sowie mit der schulischen Ausbildung und der Stellung der Roma in der Arbeitswelt befassen. Auch der angestrebte EU-Beitritt der mittel- und osteuropäischen Staaten, in denen viele Roma und Sinti leben, soll zur Sprache kommen.

Die IRU wurde 1971 als weltweite Vertretung der Roma gegründet. Tschechien, heuer das Gastland des Weltkongresses, hat selbst eine starke Roma-Minderheit von etwa 250.000 Menschen unter rund zehn Millionen Einwohnern. Die Roma-Frage sorgte dort in den letzten Jahren immer wieder für heftige Turbulenzen. Aufsehen erregte im Vorjahr die Affäre um die Anti-Roma-Mauer in der nordböhmischen Stadt Ustí nad Labem (Aussig).

Romavereine in Österreich:

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Stand: 26. Juli 2000