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Frankreichs Präsident Chirac intervenierte bei "EU-Weisen" für ethnische Minderheiten und Menschenrechtsorganisationen

Von: News-Service (eigener Bericht)
Datum: 21.08.00
Uhrzeit: 09:02:33
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News

Das Nachrichtenmagazin „Format“ berichtet unter Berufung auf mehrere Briefwechsel, dass das für Ende August geplante Treffen der drei „EU-Weisen“ mit NGO-Vertretern aus Österreich erst nach einer Urgenz des französischen Staatspräsidenten und EU-Ratsvorsitzenden Jacques Chirac eingeschoben worden sei.

Die drei von der EU beauftragten „Weisen“ sollen einen Bericht über die Haltung der österreichischen Regierung bezüglich der gemeinsamen europäischen Werte und insbesondere bezüglich der Rechte von Minderheiten, Flüchtlingen und Einwanderern sowie über die Entwicklung und die politische Natur der FPÖ erstellen. Ende Juli trafen die „Weisen“ in Wien mit Politikern, Kirchenvertretern und Interessenvertretern zusammen, nicht jedoch mit NGO-Vertretern. Das soll jetzt nach Chiracs Intervention nachgeholt werden.

Der Kroatische Akademikerklub hatte bereits im Juli den drei Weisen eine „Kurzdarstellung einiger prägnanter Punkte zur Situation der Minderheiten in Österreich aus der Sicht der Burgenlandkroaten“ übermittelt.

Letzte Woche hatte auch das Österreichische Volksgruppenzentrum den drei Weisen einen umfassenden Bericht zukommen lassen.

"Kurzdarstellung" des Kroatischen Akademikerklubs: http://www.hrvatskicentar.at/forum2/_disc/00000115.htm


Stand: 21. August 2000