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Menschenrechts- und Minderheitenorganisationen bereiten Gespräche mit "EU-Weisen" vor

Von: Wiener Zeitung/eigener Bericht
Datum: 24.08.00
Uhrzeit: 09:30:48
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Die "Natur der FPÖ" wird auch ein Gegenstand des Gesprächs sein, das österreichische Nichtstaatliche Organisationen (NGOs) mit den drei EU-Weisen führen werden. Für den 29. August sind in Heidelberg zwei Gruppengespräche angesetzt, bei denen die NGOs ihre Sichtweise der Menschenrechtssituation in Österreich darlegen wollen.

An der ersten Aussprache beteiligen sich Vertreter der Volkshilfe, der Initiative "gender link" der Universität Salzburg, des Dachverbands der türkischen Vereine, Kurt Krickler von der Homosexuellen Initiative (HOSI) sowie Minderheitenvertreter. Diese Gruppe werde insgesamt zwölf Personen umfassen.

An der zweiten Gesprächsrunde nehmen neben Koch von SOS Mitmensch Doron Rabinovici von der Demokratischen Offensive, Eva Rossmann vom UnabhängigenFrauenForum (UFF), Dieter Schindlaur vom Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte sowie Sintayhu Tsehay vom Europäischen Migrantenforum teil.

Im Gepäck haben die NGOs rund um SOS Mitmensch laut Koch einerseits eine fünfminütige TV-Dokumentation über die Abschlusskundgebung der Freiheitlichen im Nationalratswahlkampf 1999 am Wiener Stephansplatz. Auch werde Material vorgelegt, das dokumentiere, dass Ausländerfeindlichkeit ein wesentlicher Teil der Natur der FPÖ sei. Darüber hinaus sollen auch die Themen Antisemitismus und die Lage der Kulturschaffenden, die Situation von Zuwanderinnen sowie die Praxis der Vollvisierhelmzeugen zur Sprache gebracht werden. (...)

Stellungnahme des Kroatischen Akademikerklubs: http://www.hrvatskicentar.at/forum2/_disc/00000115.htm


Stand: 24. August 2000