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Deutsch-Kroatisches Abkommen zum Schutz von Investitionen

Von: Ostseezeitung-Online
Datum: 29.08.00
Uhrzeit: 07:39:38
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News

Mit einem Delegiertenbüro und einem neuen Investitionsschutzabkommen soll deutschen Unternehmen der Marktzugang nach Kroatien erleichtert werden. Die Wirtschaftsbeziehungen hätten „eine neue Qualität“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT), Hans Peter Stihl, gestern in Zagreb. Kroatien sei ein interessantes Sprungbrett in die Region, müsse aber Investitionshemmnisse beseitigen.

Vertreter beider Staaten setzten das Investitionsabkommen gestern in Kraft. Am Abend wurde das Büro eröffnet, dass Unternehmen künftig Auskunftsdienste, Beratung im Umgang mit Behörden, Marktanalysen, Technologietransfer, Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung bieten soll. Das Büro gehört zum Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in rund 70 Ländern der Welt.

Deutschland habe nach dem Regierungswechsel in Zagreb hohe Erwartungen an die Entwicklung in Kroatien, sagte Stihl. Es gebe aber noch zuviele administrative Hindernisse für Engagements in Kroatien. Er nannte komplizierte Antragsverfahren und Mängel in der Rechtssicherheit. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Kroatiens.


Stand: 29. August 2000