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Autofahrerklub ÖAMTC berichtet über gepanschtes Benzin in Kroatien

Von: News-Service (eigener Bericht)
Datum: 31.08.00
Uhrzeit: 08:10:38
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News

Nach dem Tanken in Kroatien kann der Motor streiken. In einigen Fällen streckten Tankstellenpächter den Kraftstoff mit Wasser, um ihren Verdienst zu erhöhen, warnt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) in Wien. Immer wieder könne es vorkommen, dass man an Kroatiens Tankstellen auf "schwarze Schafe" trifft, die Kraftstoff mit Wasser "strecken", um so ein besseres Einkommen zu erzielen. Bei den Fällen, die dem ÖAMTC bekannt wurden, war der Wassergehalt im Kraftstoff jedenfalls so hoch, dass eine zufällige Wasseranreichung z.B. durch Regenwasser oder Kondenswasser äußerst unwahrscheinlich ist und man davon ausgehen kann, dass gezielt "gepanscht" wurde.

Eigenen Angaben zufolge erreichen den Automobilclub immer wieder Meldungen von Urlaubern, die nach dem Tanken in Kroatien nur noch 150 bis 200 Kilometer weit fahren konnten, bis schließlich der Motor streikte. Alles in allem neben dem großen Ärger auch ein erheblicher finanzieller Schaden.

In einigen Fällen seien nach kurzer Zeit auch Lambdasonde, Benzinpumpe und Katalysator defekt gewesen. Die Organisation rät, in Slowenien zu tanken. Wenn man nicht gerade bis in den Süden des Landes fahren wolle, komme man mit einem in Slowenien gefüllten Tank aus.

ÖAMTC: http://www.oeamtc.at


Stand: 31. August 2000