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Stift Ossiach in Kärnten wird "Zentrum für Minderheitenforschung"

Von: Kleine Zeitung/News-Service (eigener Bericht) 
Datum: 21.09.00
Uhrzeit: 07:01:12
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News

Ab morgen, Donnerstag, steht der elfte Volksgruppenkongress des Landes Kärnten unter dem Motto "Ethnische Parteien in Europa". Tagungsort ist Stift Ossiach. Stift Ossiach wird ab sofort nicht nur jährlicher Tagungsort des vom Land organisierten Volksgruppenkongresses. Die historischen Gemäuer werden auch das neu gegründete Kärntner Institut für ethnische Minderheiten (CIFEM, Carinthian Institute for Ethnik Minorities)beherbergen.

Das CIFEM wird formal als Verein, aber faktisch in enger finanzieller und personeller Anbindung an die Landesverwaltung geführt. Vorsitzender ist des CIFEM ist Karl Anderwald, stellvertretender Landesamtsdirektor im Amt der Kärntner Landesregierung. Als wissenschaftlicher Leiter agiert der Sozialwissenschafter und Volksgruppenexperte Albert Reiterer. Das Land Kärnten finanziert über sieben Jahre den Verein mit jährlich 2,7 Millionen Schilling.

Arbeisschwerpunkt wird die Analyse von Minderheitenpolitik in anderen (europäischen)Ländern. Es geht um die Frage, was lässt sich für Österreich ableiten bzw. was kann die Österreichische Erfahrung für andere Länder bringen, so Reiterer. Anderwald legt fest: "Wir wollen einen Beitrag für europäische Standards leisten."

Siehe auch die Meldung: http://www.hrvatskicentar.at/forum2/_disc/00000145.htm


Stand: 21. September 2000