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Kroatischer Akademikerklub mit Jahr 2000 im Großen und Ganzen zufrieden

Von: ORF-Kroatische Redaktion
Datum: 01.01.01
Uhrzeit: 12:49:07
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News

Der Kroatische Akademikerklub zeigt sich in seiner Bilanz zum abgelaufenen Jahr 2000 im Großen und Ganzen zufrieden. An erster Stelle nennt der Vorsitzende Kristijan Karall die Aufstellung der zweisprachigen Ortstafeln im Burgenland. Die Aufstellung der Tafeln sei Folge zweier wichtiger Faktoren gewesen, nämlich des Regierungwechsels und der kritischen Reaktionen seitens der Europäischen Union. Ohne jahrelanges Engagement des Kroatischen Akademikerklubs und zahlreiche Aktionen für zweisprachige Ortstafeln wäre dieser Erfolg aber nicht möglich gewesen, zeigt sich Karall überzeugt.

Die Staatszielbestimmung zum Schutz der österreichischen Volksgruppen betrachtet Karall als die zweite wichtige Errungenschaft des Jahres 2000.

Trotz allem sei die Bilanz nicht nur positiv. So habe das private Minderheitenradio Mora aufgrund von Subventionskürzungen sein reguläres Programm einstellen müssen. Unzufrieden zeigt sich Karall auch mit der Auszahlungspraxis der Volksgruppenförderung seitens des Bundeskanzleramtes. Weil die Vereine das Geld erst im letzten Monat des Jahres erhalten, seien sie gezwungen, ihre Aktivitäten mit Krediten vorzufinanzieren. Gerade solche Organisationen, die für die Volksgruppe kontinuierliche Angebote während des ganzen Jahres gestalten wollten, seien benachteiligt.

Mehr dazu bei der Kroatischen Redaktion des ORF: http://volksgruppen.orf.at/kroaten/de/news/news.htm


Stand: 01. Januar 2001