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Österreichisches Komitee des europäischen Büros für Sprachminderheiten für breitere Ratifikation der europäischen Minderheitensprachen-Charta

Von: News-Service (eigener Bericht)
Datum: 25.01.01
Uhrzeit: 07:57:38
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News

Das Österreichische Komitee des europäischen Büros für Sprachminderheiten (EBLUL) hat in einer Resolution an die Bundesregierung, die Klubs der Parlamentsfraktionen, die Minderheitensprecher der Parteien und den Generalsekretär des Europarates die Entscheidung der Bundesregierung begrüßt, die Charta der Regional- und Minderheitensprachen nun auch zu ratifizieren.

Zugleich wird darauf hingewiesen, daß der Ratifizierungsvorschlag „sehr minimalistisch gehalten“ sei und „vor allem die Bereiche Medien und Kindergärten nicht berücksichtigt sind“. Besonders bemängelt wird, „daß Burgenlandkroatisch und Romanes nur teilweise und inadäquat im Ratifizierungsvorschlag Berücksichtigung finden“.

EBLUL-Österreich ersucht daher Burgenlandkroatisch in Wien – im gleichen Umfang wie es für Ungarisch in Wien vorgesehen ist - in den Ratifikationsbereich der Charta aufzunehmen und bezüglich der Volksgruppe der Roma dringend zu berücksichtigen, daß der Schutz der Sprache nicht nur auf das Burgenland beschränkt weden kann, da Roma auch im übrigen Bundesgebiet beheimatet sind.

Stellungnahme der Burgenlandkroaten in Wien: http://www.hrvatskicentar.at/forum2/_disc/000001f3.htm

Natur und Inhalt der europäischen „Charta der Regional- oder Minderheitensprachen": http://www.hrvatskicentar.at/forum2/_disc/000001f6.htm


Stand: 25. Januar 2001