Wie Frauen die Zukunft der künstlichen Intelligenz gestalten können
- Adrijana Markon Jurčić
- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Im kroatischen Zentrum in Wien wurde am 10. Dezember das zweite Netzwerktreffen der Initiative „Žene | STEM | Beč“ (Frauen | STEM | Wien) abgehalten, das Frauen aus den Gebieten der Naturwissenschaft, Technologie und Innovation zusammenbrachte. Die Initiative kam von Neurowissenschaftlerin Vanja Nagy und der Molekularbiologin Josipa Raguž, mit dem Ziel, ein starkes, offenes und ermutigendes Netzwerk für kroatischsprachige Frauen, die in Wien wohnen und beruflich tätig sind.

Der mittlere Teil des Abends war ein Gespräch mit dem Titel „Frauen gestalten die KI-Zukunft“, an welchem Ana Simić, international anerkannte Expertin für künstliche Intelligenz und digitale Transformation und Adela Mehić-Džanić, Gründerin der Platform Making it in Austria und namhafte führende Fachkraft im Bereich der Telekommunikation und IoT (Internet of Things) teilnahmen. Das Gespräch brachte wichtige Fragen zur Position von Frauen in der Entwicklung neuer Technologien, Ethik künstlicher Intelligenz, aber auch zu Erfolgsstrategien im anspruchsvollen breuflichen Umfeld auf.

Bei der Eröffnung betonte Vanja Nagy, dass Vernetzung und Sichtbarkeit Schlüsselwerkzeuge zur Stärkung professioneller Mobilität von Frauen seien, besonders jener, die autochtonen Volksgruppen und Diasporagruppen angehören. Dabei hob sie hervor, dass die Initiative „Žene | STEM | Beč“ kein kurzfristiges gesellschaftliches Treffen, sondern eher ein lanfristig wirkender Verein sein soll, der durch Dialog, Bildung und gegenseitige Unterstützung Frauen in Wissenschaft und Technologie stärken möchte.

Nach Abschluss des offiziellen Programmteils leitete Josipa Raguž den Anfang des formellen Gründungsprozesses des Vereins ein, womit der Grundstein für langjährige Arbeit und zur Verbreitung von Aktivitäten gelegt wurde. Musikalisch wurde der Abend vom Duo Bossa Noga, mit Jakov Golubić an der Gitarre und Ivona Dominik am Saxophon untermalt. Mit ihrer Musik sorgten sie für eine entspannte und inspirierende Atmosphere.
Das gesellige Beisammensein setzte mit kroatischen Delikatessen aus dem Hause Delikroat fort, was die Wichtigkeit solcher Treffen und informeller Gespräche bekräftigte. Die Initiative wurde von der Matica hrvatska in Wien und dem kroatischen Zentrum unsterstützt, um bewusst den Verein, Sichtbarkeit und professionelle Vernetzung von Frauen in der Naturwissenschaft, Technologie, Ingeneurswesen und Mathematik zu fördern.
Text & Bilder: Adrijana Markon Jurčić
Übersetzung: Oskar Rupp









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